Ökonomiegebäude Lützelsee, Hombrechtikon

Auslober: Kanton Zürich, Hochbauamt
Agrarplaner: Eric Meili, Bubikon
Leistungsumfang: Planerwahl im selektiven Verfahren 2019
Verantwortliche Mitarbeit: Christina Wieser

In der Naherholungszone am Lützelsee befindet sich ein kleiner Weiler mit dem Menzihaus von 1733, einem qualitätsvollen denkmalgeschützten Zürcher-Bauernhaus. Das Riegelhaus liegt an der Hangkante und bietet eine eindrückliche Aussicht auf die Riedlandschaft. Auf der See abgewandten Seite ist das dazugehörende Ökonomiegebäude. Die markante Scheune aus dem 19. Jahrhundert wurde über die Jahre mit An- und Umbauten verunklärt. Durch die heutigen betrieblichen Anforderungen in der Landwirtschaft bedarf es Anpassungen.

Mit Rücksicht auf das Ortsbild verzichten wir auf einen freistehenden Neubau und platzieren einen Ersatzneubau für den Stall an gleicher Stelle, sodass sich die Volumetrie nur leicht verändert. In der bestehenden Hauptscheune wird die Zwischendecke angehoben um im Erdgeschoss Höhe für die Remise zu schaffen und im Obergeschoss die Arbeit im Heuwalm, durch das Angleichen von Niveausprüngen, zu vereinfachen. Der neue Stall bietet Platz für Kühe, Kälber und Schweine auf der Nordseite und Südseitig für Schafe, Rinder sowie Pferde und Esel. Der Auslauf des Stalls ist beidseitig befestigt, damit der Hof von allen Seiten belebt wird und weiterhin Besucher anlockt.