Wettbewerb Neubau Raiffeisenbank, Münchwilen, 2018

Ausloben: Raiffeisenbank Münchwilen-Tobel
Landschaftsarchitektur: Daniel Schläpfer Landschaftsarchitekt
Leistungsumfang: Wettbewerb auf Einladung (6./10), 2018
Mitarbeit: Rebekka Hirschberg, Nuño Zapata

Das Projekt ist ein Ensemble aus zwei Baukörpern. Die neue Raiffeisenbank besetzt die Ecke und ist vom Zentrum Münchwilens und im Vorbeifahren gut sichtbar. In der unmittelbaren Nachbarschaft befinden sich eine neobarocke Strumpffabrik, die Geleise der Frauenfeld-Will-Bahn und der historische Alfred Sutter Park.

Von der Strasse zurückgesetzt steht das Gewerbe- und Wohnhaus, das somit vor Lärm geschützt ist. Eine südseitige Passage fasst das Ensemble zusammen und führt die Kunden der Bank unter den Arkaden von den Parkplätzen direkt zum Eingang. Zwischen der historischen Fabrik, der Passage und den Neubauten entsteht ein autofreier Dorfplatz, der vielfältig genutzt werden kann. Er wird von den Nutzungen – Café und Bäckerei, Bank, Atelierräume – im Erdgeschoss bespielt und dient zudem als Aufenthaltsraum, Spielraum, Abkürzung und Schulweg.

Das Gewerbe- und Wohnhaus birgt eine hohe Flexibilität, weswegen viele verschiedene Nutzungsszenarien denkbar sind. Zwei zentrale Treppenhäuser erschliessen bis zu vier Wohnungen pro Geschoss. Rund herum können sieben verschiedene Wohnungstypen modular angeordnet werden. Die Wohnungen verfügen über grosszügige Loggien, die Licht in die Wohnräume bringen. Sämtliche Fenster in den Zimmern sind raumhoch und öffnen sich auf den umlaufenden französischen Balkon.