Neubau Verwaltungszentrum VBS, Bern

Auslober: SBB AG Immobilien, Bewirtschaftung
Generalplaner: Andy Senn Architektur, St.Gallen
Architektur: Arbeitsgemeinschaft mit Andy Senn Architektur, St. Gallen
Bauingenieur: Herman Blumer + SJB Kempter Fitze AG, Frauenfeld
Landschaftsarchitektur: Lorenz Eugster Landschaftsarchitektur und Städtebau, Zürich
HLKKSE-Ingenieur: Amstein + Walthert St.Gallen AG, St.Gallen
Sicherheitsplaner: Amstein + Walthert St.Gallen AG, St.Gallen
Leistungsumfang: Projektwettbewerb selektiv, 2020, 2. Runde
Mitarbeit: Selina Bächli, Tobias Häusermann, Marc Schommer, Christina Wieser

Der Kreuzungspunkt der Papiermühlestrasse und der Freiraumverbindung vom Breitenrainquartier zum Beundenfeld wird durch das längs zur Platanen-Allee ausgerichtete alte Zeughaus markiert. Letzteres wird als Teil des Ensembles der Kasernenbauten gelesen. Es steht ‘über die Strasse an der Kasernenwiese’ und definiert somit die Öffentlichkeit des Zugangsbereichs im Norden des Neubaus. Eine Art Teppich als Pflasterfläche hebt es aus den sonst üblichen asphaltierten Verkehrsflächen heraus.

Der Neubau Verwaltungszentrum VBS orientiert sich am städtebaulichen Muster der Aufreihung von Gebäuderiegeln und der kammartigen Gebäudeausrichtung der bestehenden Stallungen und Militärbauten. Er übernimmt so die vorhandene Grossgeometrie beidseits der Platanenallee der Papiermühlenstrasse und führt die städtebauliche, riegelförmige Ausrichtung fort. Die Aufreihung von Baublöcken ist als übergeordnetes System figurbildend. Die neue Überbauung geht in die Fläche und integriert sich so in die Struktur der umliegenden Bebauung.