020 Sanierung Reformierte Kirche St. Margrethen
Die klassizistisch anmutende, evangelische Kirche aus dem Jahr 1805, erbaut von Bartholomäus Tagmann, liegt im Unterdorf von St. Margrethen. Der schon von Weitem sichtbare Kirchturm steht an der Ostseite und damit am Chorscheitel des Kirchenschiffs. Merkmale seiner Gestaltung sind rundbogige Schallfenster, Uhrwimpergen und ein spitzer Pyramidenhelm.
Beim Kirchenschiff sind die vier Fensterachsen, das Satteldach und die Quaderbemalung der Ecklisenen gestalterisch charakterisierend. Im Zuge der Sanierung galt es die Fassaden möglichst behutsam wiederherzustellen. Dabei wurde der Deckputz am Turm vollflächig entfernt und der darunterliegende Grundputz ausgebessert. Anschliessend wurde ein mineralischer Deckputz aufgetragen.
An den Fassaden des Schiffes wurden die lokalisierten Fehlstellen materialidentisch repariert. Sämtliche Fassaden erhielten einen neuen und dauerhaften Anstrich mit zwei Komponenten-Mineralfarbe. Die gemalte Eckquadrierung wurde reproduziert, der Sockel und das Portal repariert. Zudem konnten die Dachentwässerung und die Fenster wieder in Stand gesetzt werden.
Bauherrschaft: Evang. reformierte Kirchgemeinde St. Margrethen
Bauleitung: W. Faisst & B. Vorburger, Architektur & Bauleitung AG
Fachplanung Fassade und Bauphysik und BWS Labor AG, Winterthur
Mitarbeit: Rebekka Hirschberg, Selina Bächli
Planung und Realisierung: 2019-2020